Englische Bulldoggen Forum
https://www.englischebulldoggen-welt.de/

Lieben wir unsere Hunde krank?
https://www.englischebulldoggen-welt.de/viewtopic.php?f=27&t=1177
Seite 1 von 1

Autor: Manoka [ 27.11.2011, 14:29 ]
Betreff des Beitrags: Lieben wir unsere Hunde krank?

:012:

Diese Atikel hab ich von Frau Elke Labinsky, Tierheilpraktikerin übernommen. Wäre schön, wenn Welpenbesitzer ein wenig gedanken darüber machen würden welche fatale Folge haben kann, wenn die Hunde in falsche TA Hände geraten.

Zitat:
Lieben wir unsere Hunde krank?

Ich möchte Sie mit diesem Artikel ein wenig nachdenklich stimmen.
Vielleicht dient er als Anregung, die regelmässigen Routinebehandlungen Ihrer Hunde auf ihre Nützlichkeit zu überdenken. Es würde mich freuen.

Welch ein glücklicher Moment, wenn wir unseren neuen Hausgenossen in die Arme schliessen können. So lange haben wir uns auf ihn gefreut, den Kleinen.
Nun ist es endlich soweit. Der Welpe ist da.
Vom Züchter bekamen wir noch einige Dosen Fertigfutter mit auf den Weg.
Der Kleine soll sich in der fremden Umgebung doch gleich ein bisschen zu hause fühlen.
Natürlich möchten wir nichts falsch machen und unserem Welpen die bestmöglichen Voraussetzungen bieten.
Deshalb gehen wir in der nächsten Woche sofort zum Tierarzt. Der wird wissen, was wir noch beachten müssen.
Dort erklärt man uns, dass unser Liebling zu seinem Schutz jedes Jahr geimpft und regelmässig entwurmt werden muss, mindesten zweimal im Jahr.
Die Kosten nehmen wir gerne in Kauf. Wir wollen ja, dass unser Hund gesund bleibt.

So verhalten sich die meisten Hundebesitzer.

Sie kennen sicher die leicht verklebten Augen, die sich meist gleich nach der Übernahme einstellen. Oder Durchfall und Erbrechen in den ersten Tagen bei den neuen Besitzern.
Wir erklären es uns gern mit der Umstellung, neue Umgebung, Trennung von den Wurfgeschwistern, die Autofahrt, die Aufregung oder.... oder....
Dabei übersehen wir völlig, dass der Kleine kurz vor der Übernahme mehrmals entwurmt und geimpft wurde.
Impfungen und Antiparasitenmittel sind nicht so harmlos in ihrer Wirkung, wie es uns gern dargestellt wird. Antiparasitenmittel enthalten Nervengifte, die nicht nur Parasiten beeinflussen, und Impfstoffe können durch Konservierungs- und Trägerstoffe den Hund langfristig schädigen.

Aber bleiben wir bei unserem Welpen.

Wenn irgendeine sichtbare Störung wie eitriger Augenausfluss, Juckreiz, Durchfall oder ähnliches auftritt, wird der Kleine sofort zum Tierarzt gebracht.
Wir wollen schliesslich nichts versäumen oder gar chronisch werden lassen.
Die ersten Symptome wie Juckreiz, Durchfall, Augen- und Ohrabsonderungen, Erbrechen oder vermehrtes Urinieren sind in der Regel harmlos.
Ein gesunder Organismus reagiert auf diese künstlich injizierten und aufgetragenen Giftstoffe zunächst mit Ausscheidungsreaktionen, die man auch Entgiftung nennt.
Es ist eine ganz normale Reaktion des Körpers.
Schlimmer kann es werden, wenn wir diese Störungen, die ja der Entgiftung dienen, mit schulmedizinischen Medikamenten wegtherapieren lassen und die Ausscheidungen dadurch unterdrücken.
Die giftigen Stoffe werden sich an anderer Stelle innerhalb des Körpers anlagern und im Laufe der Zeit massive und auch lebensbedrohliche Störungen produzieren.

Wir haben also den Hintergrund des Durchfalls, der Augenabsonderungen, des Erbrechens usw unseres Welpen nicht erkannt und lassen ihn schulmedizinisch behandeln.

Was passiert nun ?
Die Störung ist verschwunden und unser Hund ist gesund.
Die nächste Impfung steht an.
Danach stellen wir entweder Hautausschlag, Juckreiz, Durchfall, Erbrechen, Blasenentzündung, Bindehautentzündung, Husten oder irgendeine andere Ausscheidungsreaktion fest.
Wieder lassen wir den Kleinen schulmedizinisch behandeln, die Ausscheidung wird unterdrückt, und der Hund erscheint gesund.

Aber der Schein trügt.
Die nächste Störung kommt bestimmt, vielleicht in Form von Follikeln innen auf den Augenlidern oder einer Bauchspeicheldrüsenentzündung oder einer Panostitis (Entzündung eines Knochens) oder einer Schilddrüsenfunktionsstörung oder einer Gebärmuttervereiterung.

Können Sie erkennen wie sich die Lage langsam zuspitzt ?
Die Schadstoffe lagern sich nun innerhalb des Körpers ab und führen nach und nach zu ernsthaften Erkrankungen.
Man kann nicht genau vorhersagen, wo genau und wie sich die Ablagerung der Schadstoffe
vollziehen wird, aber dass es passiert, kann man erkennen.
Wenn Sie sich die Mühe machen und alle Störungen Ihres Hundes von Anfang an chronologisch mit dem Datum des Auftretens auflisten und dann die Impf- und Antiparasitenbehandlungsdaten einfügen, werden Sie oft genau diesen Verlauf erkennen.

Was können wir also tun, damit unser Welpe NICHT diesen Weg gehen muss ?
Wir sollten uns darüber klar sein, dass Antiparasitenmittel Nervengifte wie Carbamate, Tetrahydropyrimidine, Organophosphate, Quinolinderivate, Probenzimidazole, Benzimidazole, Pyretroide oder Permethrin, Harnstoffderivate, Avermectine oder Ivermectin enthalten, die besonders für einen Welpen gefährlich sind.
Diese Stoffe können leichte bis katastrophale Reaktionen hervorrufen wie Erbrechen, Durchfall, Atemnot, Husten, Zittern, Speicheln, Krämpfe, Atemlähmung, Unruhe oder Hyperaktivität.
In diesem Zusammenhang möchte ich darauf hinweisen, dass Collies, Collie-Mix, Shelties, Bobtails (Old English Sheepdogs), Border Collie, Australischer Schäfer, Shetland Sheepdog und verwandte Rassen besonders empfindlich auf IVERMECTIN reagieren.

Nervengifte greifen, wie der Name schon sagt, das Nervensystem an, und Welpen sind empfindlicher als ausgewachsene Tiere. Insofern sollten wir genau abwägen, was dem Kleinen mehr schaden kann, die eventuell vorhandenen Parasiten oder die Nervengifte der Antiparasitenmittel.
Wir sollten uns auch erkundigen, ob und wie oft der Welpe vor der Übernahme schon entwurmt und entfloht wurde.
Selbst die schützenden Impfungen enthalten Konservierungsstoffe wie Thiomersal, Aluminiumphospat, Aluminiumhydroxid und Antibiotika wie Gentamycin, Gentamycinsulfat oder Neomycinsulfat, die bei empfindlichen Hunden u.U. Verhaltensstörungen, Krämpfe, Epilepsie, Kreislaufkollaps auslösen können. Meist nicht sofort nach der Impfung.
Es kann einige Monate dauern, denn Metalle lagern sich im Körper an.
Wir müssen uns über die möglichen Folgen von Impfungen und Antiparasitenmitteln informieren und nach dem Motto: 'so viel wie nötig, aber so wenig wie möglich' vorgehen.
Das bedeutet, bevor ich entwurme, lasse ich zweimal im Abstand von zwei Wochen eine Kotprobe auf Parasiteneier untersuchen und entwurme nur, wenn es wirklich nötig ist.
Natürliche gesunde Ernährung baut eine gesunde Darmflora auf, so dass der Darm gegen viele Wurmarten mit der Zeit immun wird.
Natürliche Ernährung besteht aus rohem Fleisch, fleischigen Knochen plus einem Gemüseanteil. Günstig wären ganze Tiere wie Kaninchen oder Hasen, eben das, was ein verwilderter Hund in der Natur erjagen würde.

Nach der Grundimmunisierung lassen wir vielleicht nur noch Tollwut impfen und informieren uns im Beipackzettel über die Dauer des Immunschutzes.
Die ersten kleinen Störungen im Welpenalter beobachten wir zunächst, ohne sie gleich zu behandeln.
Wenn sie nach einer Woche nicht von selbst wieder verschwinden, stellen wir den Hund einem klassisch arbeitenden Tierhomöopathen vor und lassen ihn klassisch homöopathisch behandeln.
Diese Therapie unterstützt die natürlichen Regulationsvorgänge im Körper, ohne sie zu unterdrücken.
Je früher im Leben des Hundes die klassisch homöopathische Behandlung beginnt, desto schneller kann sich Heilung einstellen, weil sich noch nicht Mengen von schädlichen Stoffen angelagert haben, die es abzubauen gilt.

Jetzt fragen Sie sich bestimmt, warum ihr Tierarzt diese kleinen anfänglichen Störungen nicht als Ausscheidungsreaktionen des Körpers erkennt und sie entsprechend behandelt.
Das Behandlungsziel der Tierärzte unserer heutigen Zeit ist es, dem Tierbesitzer schnellstmöglich zu einem gut funktionierenden Hund zu verhelfen.
Das gleiche erwartet übrigens auch der Tierbesitzer von seinem Tierarzt.
Je schneller ein Leiden verschwindet, desto besser ist der Ruf des Tierarztes.
Weder der Patientenbesitzer noch der Tierarzt sehen Erkrankungen im Zusammenhang, nämlich Ursache und Wirkung.
Jede Erkrankung steht für sich allein. Dabei wird oft nicht weiter nachgeforscht, sondern gleich behandelt.
Geringfügige Verletzungen werden mit Antibiotika und Rimadyl oder Metacam behandelt, harmloser Durchfall wird sofort gestoppt, Fieber wird mit einem fiebersenkenden Medikament angegangen und bei Juckreiz empfiehlt sich natürlich Cortison.

Auf diese Art und Weise wird meiner Meinung nach unser Hund Schritt für Schritt krank therapiert.

In den meisten Fällen ist ein Welpe von Geburt her gesund, von genetischen Schäden einmal abgesehen. Ein gesunder Organismus ist auf Überleben ausgelegt und wehrt sich durch Ausscheidungsreaktionen gegen Eingriffe von aussen.
Diese Ausscheidungsreaktionen können mit einem individuell passenden homöopathischen Arzneimittel unterstützt werden, so kann der Ausscheidungsprozess schnell vorübergehen.
Erst wenn der Ausscheidungsprozess gestoppt wird, beginnen sich schleichend massive Störungen zu entwickeln.
Diese akkumulieren sich über Jahre und geben sich eines Tages als zB Schilddrüsenstörungen, Milzvergrösserung, Leber- und Nierenerkrankung, Diabetes etc zu erkennen.

In der Praxis erlebe ich hauptsächlich Fälle, die sich in dieser Form darstellen:

-Zunächst eine kleine Ausscheidungsreaktion nach Impfung und/oder Antiparasitika.

-Dann die schulmedizinische Unterdrückung, die sich zum Teil lange hinzieht, weil sich der noch starke Organismus immer wieder wehrt, sprich der Juckreiz, Erbrechen, Durchfall oder was auch immer hartnäckig ist und immer wieder auftritt

-die nächste Impfung und/oder Antiparasitenbehandlung

-Ausscheidungsreaktionen, die diesmal gleich massiv mit schulmedizinischen Medikamenten unterdrückt werden

Je länger Ausscheidungsprozesse erfolgreich unterdrückt werden, desto schwerer werden die Erkrankungen des Hundes und desto länger braucht der Heilungsvorgang während einer klassisch homöopathischen Behandlung.
Manche Erkrankungen haben sich schon als Organausfälle manifestiert, wie Diabetes, Morbus Cushing oder Autoimmunerkrankungen, so dass keine Heilung mehr möglich ist.
In diesen Fällen wird eine schulmedizinische Substitutionstherapie mehr Lebensqualität bringen.

Aber wollen wir es wirklich so weit kommen lassen ?????

Seite 1 von 1Alle Zeiten sind UTC + 1 Stunde [ Sommerzeit ]
phpBB Forum Software