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 verändertes Verhalten 
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Beitrag verändertes Verhalten
Hallo Ihr Lieben,
ich wollte gerne mal wissen, ob auch Ihr Verhaltensveränderungen nach der Pupertät Eurer Bullys beobachten konntet.
Wotan ist im Februar 5 Jahre alt geworden und seit etwa einem halben Jahr kann ich beobachten, das er entgegen seinem bisherigen Verhalten sich verändert. Wotan ist ein sehr gut sozialisierter Bully, der immer mit allen klar kam, zwar etwas unsicher ,aber immer eher auf Flucht als auf Angriff ging. Als Welpe wurde er von Zwei Labradoren mal gebissen. ( ignorante Hundehalter, die ihre Hunde nicht einschätzen können und frei laufen ließen)---Jetzt beobachte ich, das große schwarze und braune Hunde gar nicht mehr gehen und er total auf Angriff geht. Bei Hunden die er lange kennt ist das nicht der Fall.
Zum anderen ist er sehr Territorial geworden. Wotan kennt ja das ein-und ausgehen bei uns von klein auf an. Hier in meinem kleinen Hotel war es mir auch immer sehr wichtig, das er lernt das viele Leute "normal" für ihn sind. Das geht nun mitlerweile auch nicht mehr. Er darf nicht mehr in mein Büro, da er vor ein paar Tagen mein Zimmermädchen, die erst seit kurzem bei uns ist, stellte. Da ist man erst mal sprachlos, denn das kannte ich noch gar nicht von ihm.
Natürlich bin ich sofort eingeschritten und habe neue Regeln aufgestellt.
Seine Kontrolle über "sein" Terretorium wird unterbunden und die erzieherischen Maßnahmen wieder etwas verschärft.

Habt Ihr solche Veränderungen nach der Pupertät gemerkt?

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Liebe Grüße Kerstin
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15.03.2015, 10:21
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Beitrag Re: verändertes Verhalten
:greensmilies280:
Kann dir da leider nicht gross helfen. :greensmilies010:
Nova wird diesen Sommer erst 2Jahre alt.
Bis jetzt ist Nova eigentlich ziemlich genau wie Wotan. Sie flüchtet eher als das sie Streit sucht.
Einzig zu Hause merkt man langsam dass sie anfängt das Haus zu bewachen.
Sprich sie bellt und geht zur Tür wenn Autos oder Leute kommen.
Aber sobald sie merkt dass wir uns freuen freut sie sich auch.

Im Geschäft (ich arbeite in einem Kieswerk am Empfang/Schalter) ist es ihr egal wer kommt und geht.
Zum Glück.

Hoffe das es mit Wotan nur vorübergehen so ist.
Halt uns auf dem laufenden wie es geht. :greensmilies267:

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Grüsse Nicole & Peter mit Nova


16.03.2015, 14:34
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Beitrag Re: verändertes Verhalten
:greensmilies280:
wir haben den Rudi ja mit knapp 3 Jahren bekommen
und er ist genauso geblieben
territorial und das auch noch unserem Besuch gegenüber :greensmilies093:
er ist sonst wirklich knutschig unser Schnaufimausilein
und er hat mit Einzeltraining schon viel gelernt :greensmilies020:
Tja und ich bin auch so geblieben wie immer...........ein bissi träge, nicht immer diszipliniert usw.
ich drücke die Daumen das Du ihn flott wieder in die Spur bekommst :greensmilies289:
schließlich kann er es ja :greensmilies020:
Liebe Grüße
Anja


16.03.2015, 18:42
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Beitrag Re: verändertes Verhalten
ja, er kann es :greensmilies009: aber typisch Bulldogge versuchen sie wahrscheinlich ab und an wieder einmal die Grenzen auszutesten. Nun, es schaut schon ganz schön dumm aus der Wäsche, weil es jetzt aus einem anderen Fässchen geht :greensmilies069:
der Chef im Haus bin nunmal ich und das muss er mal wieder lernen.
Ist nur komisch, weil es sonst gar nicht seine Art war solche Spierenzchen zu machen :greensmilies127:

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Liebe Grüße Kerstin
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16.03.2015, 19:25
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Beitrag Re: verändertes Verhalten
Das Verhalten, welches du beschreibst, trat bei Cyrus in ungefähr dem gleichen Alter auf. Er wurde auch zuvor einmal heftig gebissen, allerdings von einer anderen Bulldogge. Die Beiden hatten keinerlei Blickkontakt, der andere Bully rannte von hinten zu Cyrus und biss ihm direkt in den Hals.
Zudem musste ich ihn aus gesundheitlichen Gründen noch kastrieren lassen. Danach wurde es besonders "schlimm" was das Verhalten gegenüber anderen Hunden betrifft.
Er geht sofort auf Angriff, wenn er andere Hunde sieht. Selbst wenn ein Hund total ruhig ohne Blickkontakt in seiner Nähe steht, springt er unerwartet auf und schnappt nach diesem.
Früher habe ich mich mit ganz vielen Hunden verschiedenster Rassen zum Gassi gehen und Spielen getroffen, in der Junghund-Gruppe auf dem Hundeplatz hatte er viel Kontakt zu anderen Hunden.
Was jetzt genau der Auslöser für sein Verhalten ist habe ich bisher noch nicht herausgefunden. Er war früher auch eher ein unsicherer Hund (ich denke das ist er immer noch) und ging eher auf Abstand, als dass er "angriff". Ich vermute, dass er durch einige negative Erfahrungen "gelernt" hat, "Angriff ist die beste Verteidigung". Bevor du mir weh tust, zeige ich dir wer der Chef ist. Ich habe es wohl versäumt ihm beizubringen solche Situationen anders zu lösen.

Leider habe ich selbst noch keine Lösung für dieses Problem gefunden. Allerdings habe ich gemerkt, dass er ruhiger im Umgang mit anderen Hunden wird, je öfter ich mit ihm auf dem Hundeplatz in Gruppen übe. Dort haben wir leider auch jedes Mal die Situation, dass er unerwartet nach anderen Hunden schnappt oder ruckartig versucht sie "anzufallen", aber je öfter wir dort sind, desto geringer wird die Grenze zu anderen Hunden. Er muss lernen, dass nicht jeder Hund ihm etwas böses will und dass Angreifen anderer Hunde von mir nicht gelobt wird. Er aber überschwänglich gelobt wird, wenn er sich anderen Hunden nähert, ohne sie anzugreifen.

Vielleicht hilft euch das auch, sofern ihr nicht schon auf einem Hundeplatz seid. Auch auf Bulldog Treffen, wird er von Zeit zu Zeit immer etwas entspannter. Mit einigen Rüden wird es wohl nie klappen, nach denen fletscht er schon auf Meter Entfernung, aber im Gesamten ist er ruhiger geworden.

Was das Stellen von Menschen betrifft musst du wirklich klar zeigen, wo die Grenzen sind. So wie du schreibst, hast du in der Situation ja direkt gehandelt. Cyrus hat damit auch angefangen und probiert es immer wieder. Zudem habe ich festgestellt, wenn Menschen Angst zeigen, reagiert er umso offensiver. Geht jemand freudig auf ihn zu, ist es überhaupt kein Problem.


16.03.2015, 22:37
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Beitrag Re: verändertes Verhalten
Hallo Christina,
so wie Du Deinen Bullymann beschreibst scheint er sehr ähnlich wie Wotan zu sein.
---eher unsicher,eigentlich gut sozialisiert......
Wotan ist seit dem Welpenalter an in Welpengruppen, Junghundgruppen , bei Hundetrainern und im Hundesportverein trainiert worden und wird weiter trainiert. Ich habe großen Wert auf eine gute sozialisierung gelegt. Aber gegen ignorante Hundehalter ist eben kein Gras gewachen :greensmilies158: seit den Angriffen der Labradore , ähnlich wie bei Euch---aus heiterem Himmel von hinten in den Hals gebissen. Ich habe in beiden Fällen, die Hunde nicht kommen sehen.
Heute klappt es noch mit allen Hunden, die er kennt. Wir laufen immernoch oft im Rudel, was gar kein Problem ist. Aber bei fremden Hunden geht er auf "ACHTUNG" und reagiert sobald er sich provoziert fühlt.
Ich habe Wotan nicht kastrieren lassen, da er eben schon immer so unsicher war und die Folgen für sein Verhalten nicht absehbar sind. Ich habe das mit Hundetrainern, Tierärzten und betroffenen disskutiert und beschlossen, das Wotan jährlich den Kastrationschip bekommt. Damit kommen wir gut zurecht. Er setzt sein Testosteron nicht ganz auf "Null" sondern lindert nur den Stress wenn die läufigen Mädels unterwegs sind. Eine Kastration kann man nicht rückgängig machen.

Was das "Stellen" angeht, passiert das nur in seinem Revier----sonst ist Wotan offen für alle Menschen und nimmt gerne auch Streicheleinheiten mit, wenn man ihm nicht unbedingt auf dem Kopf rumtatscht---das mag er nicht und entzieht sich der Situation.

Ich denke, das er nicht mehr alle Hunde tolleriert muss ich akzeptieren, ich habe nicht genug aufgepasst und das ist eben das Resultat. Was das "Stellen" angeht, gibt es jetzt verschärfte Erziehungsmaßnahmen und klare Regeln. Wir arbeiten daran und ich zeige ihm mehr denn je, das ich der Chef bin und bestimme wer hier rein kommt.
Aber es ist interessant zu hören, das sich auch bei anderen Hunden solch eine Veränderung vollzogen hat.

Danke

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Liebe Grüße Kerstin
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17.03.2015, 08:40
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Beitrag Re: verändertes Verhalten
Die Kastration habe ich auch nur mit großem Widerwillen machen lassen. Die Ärztin hat mich ein Jahr lang bearbeiten müssen und ich brauchte die Zeit um zu erkennen, dass es anders wirklich keinen Sinn macht.
Cyrus hatte Zysten in der Prostata und einen Harnröhrenprolaps, der zwischendurch schon einmal korrigiert wurde. Jedes Mal wenn er sich gefreut oder aufgeregt hat, verteilte er eine Blutfontäne um sich herum. Die Wohnung in der ich damals lebte, hatte leider Teppichboden und es sah überall so aus, als hätte ich ein Tier abgeschlachtet. Habe tagelang mit Putzen und Schrubben verbracht :greensmilies151:
Ich habe es auch erst mit Hormonspritzen versucht, aber der Prolaps kam dann wieder. Zudem hatte er immer grün-gelblichen Ausfluss, den ich mit täglichem Spülen auch nicht in den Griff bekam. Somit habe ich mich dann für die Kastration und die erneute Korrektur der Harnröhre entschieden. Seitdem hat er damit auch keine Probleme mehr, bis auf das veränderte Verhalten und sehr sehr sehr extreme Verfressenheit und schnelle Gewichtszunahme.

Ich drücke dir die Daumen, dass ihr das Verhalten in den Griff bekommt :)


18.03.2015, 10:22
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