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 Mackerverhalten 
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Beitrag Mackerverhalten
Bisher war Aragorn immer mit allem und jeden verträglich und ist stressmachenden Rüden immer aus dem Weg gegangen. Es war sogar sonst immer so, das er sich auch von dem kleinsten Hund ne Ansage machen lassen hat, er hat sich zwar nicht direkt unterworfen, in dem er sich auf dem Boden geworfen hat, aber ist immer ruhig geblieben, machte sich steif und zeigte Beschwichtigungsgesten.
In der letzten Zeit hat sein Makieren, Scharren und auch das rum geschlabber an Pippispuren zu genommen, mit der obligatorischen Zitterzunge.
Heute allerdings hat er das erste Mal einen anderen Rüden angegriffen. Die beiden haben sich als Welpen kennen gelernt und sich dann lange nicht gesehen. Beide sind gleich alt, 2,5 Jahre. Der andere ist ein Amerikanische Bulldogge und gut verträglich. Meiner ist sofort auf ihn zu, hat sich groß gemacht, eine Borste bekommen, wollte ihn besteigen, worauf der andere sich von ihm abgewendet hat und weg gehen wollte. Meiner ist sofort dann auf ihn drauf mit kurren (habe ihn das erste mal knurren hören) und wollte ihn beissen. Wir haben die beiden sofort getrennt, bzw. ging das nicht so schnell und wir mussten die beiden erst mal zu packen bekommen. Die Agression ging eindeutig von meinem aus. Ich bin froh das der Ami sich nicht drauf ein gelassen hat und sich nicht richtig gewehrt hat, denn da hätte Aragorn sicher den kürzeren gezogen.
Ich war total geschockt, da ich ihn so überhaupt nicht kenne.
Er will auch seit kurzen seinen besten Kumple anrammeln, was ich aber immer unterbinde. Er spielt auch nicht mehr so viel mit anderen Hunde wie sonst, hat zwar Intresse, kurz schnubbern und geht dann weiter seine Hundezeitung lesen. Mit manchen spielt er auch.
Ich mache mir Gedanke über das Verhalten, da ich das Gefühl habe, das er damit immer mehr Dominaz zeigt.
Er wird gerade so richtig Erwachsen und ich möchte vermeiden das es sich verselbstständigt, das er sich mit anderen Rüden in die Wolle bekommt.
Er ist nicht kastriert, da ich bisher dafür keine Notwendigkeit gesehen habe. Er hat ne Zeit Besucher angerammelt, was ich aber gut in den Griff bekommen habe.
Ich überlege ob ich ihn zunächst einen Kastartionschip setzen lassen soll, oder das Verhalten zu Rüden im Auge behalte und wenn es sich fortsetzt, nochmal mich an einen Hundetrainer wenden soll.
Was meint ihr??????? :003:

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Auch wenn ich klein bin wie ein Knoten, bin ich der Terror auf vier Pfoten.


03.08.2012, 19:02
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Beitrag Re: Mackerverhalten
Persönlich finde ich das Kastrieren einer der letzten schritte sein sollte. Das verändert einen Hund total und lässt einen Rüden auch für andere Hunde nicht mehr nach Rüden riechen. Sie werden dann irgendwie so nichtig. Weiss nicht echt wie ich es benennen soll.

Misschien handig om dit alles even goed te lezen... :greensmilies282:

http://www.drc.de/gesund/kastratr.html

http://www.beta-dog.de/meine_sicht_der_ ... ration.php

http://www.eurasier-online.de/wissen_kastration_d.htm

http://www.hovawart-info.de/rangordnung.htm

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03.08.2012, 19:27
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Beitrag Re: Mackerverhalten
Hallo :012:
Peaches hat genau das gleiche Verhalten an den Tag gelegt und es auch noch nicht verändert :022: Er ist auch nicht kastriert und hat keinen Chip.
Peaches macht auch keinen Unterschied zwischen Männlein oder Weiblein, an manchen Tagen get er auf alles los und dann interessiert ihn es überhaupt nicht ob er angebellt wird oder nicht.
Seinen alten Kumpel aus Welpenzeiten müssen wir aus dem Weg gehen, den kann er überhaupt nicht mehr leiden :004: Manchmal bin ich auch ratlos und etwas ängstlich wenn wir andere Hunde sehen.
Jedoch wenn ich ihm den andren Hund anpreise das heißt sage ich: Das ist ein feines Hundi dann ist Peaches ganz lieb! Außer bei Schäferhunden und Golden Retriver da muss ich die Straßenseite wechseln.

Das war nun keine große Hilfe für dich, aber ich wollte damit nur sagen das du nicht alleine bist mit diesem Problem.

Es grüßen
Peaches + Manuela :010:


03.08.2012, 21:01
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Beitrag Re: Mackerverhalten
:012:

Kann dir leider auch nicht weiterhelfen. :greensmilies102: Der ist gerade in dem Alte, wo die meiste Problemen auftauchen. Die Buben werden erwachsen. :greensmilies093: Zeigt er irgendwie ein ausgeprägte Sexualtrieb? Bei Spike hab ich in der Alte von 2 Jahre auch veränderungen festgestellt. Er hat ein große Bär bekommen zu vergnügen. :greensmilies102: Ich weiß, es hört sich jetzt komisch an. Aber er könnte sich damit vollkommen abreagieren. Agressive verhalten hat mein Spike nie gezeigt.

Ich würde evtl. versuchen mit Bachblüten zu arbeiten. Wenn du ein gute THP hast, kann sie dir ein Mischung aus essenzen zusammenstellen. Vielleicht hilft es ein wenig.

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Liebe Grüße Andrea & Spike & Maja & Balu


04.08.2012, 08:02
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Beitrag Re: Mackerverhalten
:012:

kommt mir irgendwie bekannt vor :greensmilies045:
was sich Bullis doch verändern, wenn sie über 2 Jahre sind, dann ist meiner Meinung, die Welpenphase erst zu Ende.

Wir telefonieren :greensmilies020:

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04.08.2012, 14:15
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Beitrag Re: Mackerverhalten
mir stellt sich da eher die frage - und sry wenn das jetzt böse klingt - aber wieso lässt man das zu?

m.m.n hat mein hund draussen nix zu klären, bis zu einem gewissen grad darf sie sachen selbst klären, aber sowas wie du bei deinem hund beschreibst "fixieren, groß machen, bürste kriegen usw. bis zu dem es knallt" würd ich nicht zulassen.

du bist dafür zuständig sachen draussen zu regeln, nicht dein hund. lässt man einen hund, der schon ein gutes selbstbewusstsein mit sich bringt (is ja rassebedingt) einfach sachen selbst regeln, wird der meinen sein job ist eben auf dicke hose machen und sachen selbst regeln und dann knallt es eben.

dein hund ist ja nu erwachsen geworden, während der pubertät hast du als besitzer nicht eingelenkt und hast ihn machen lassen und nu hat man das problem.

ich würde daher mit ihm was erziehung angeht von vorn anfangen, lass ihn sich nicht in sein verhalten reinsteigern, sondern unterbreche frühzeitig. schnuppern und bischen makieren ist in ordnung, wirds zuviel, leckt der pipi auf usw. unterbrechen, anleinen und weiter gehen.
hundebegegnungen nur noch kontrolliert zu lassen, sobald er anfängt zu fixieren, sich groß zu machen usw. abbrechen.
leine dran und den rückruf bis zu erbrechen üben, vor allem den abruf bei sichtung eines anderen hundes. erst wenn sowas bombenfest sitzt würd ich hund ableinen. wie schon geschrieben hundebegegnungen managen und kontrollieren, er muss einfach merken das nich er als hund die hosen in der beziehung an hat, sondern du.
und wenn du angst vor beisserein hast, maulkorb drauf.
grundsätzlich muss dein hund nicht jeden anderen hund lieben und mit ihm spielen, aber wenn das problem zunimmt dann wirds schwierig, daher jetzt frühzeitig eingreifen bevor es schlimmer wird.

spielen ist ja im jungen alter beim hund ja immer noch größtenteils ein kräftemessen usw., dass verliert sich mit der zeit. sehe ich an meiner auch. die hat auch immer weniger lust mit hunden zu spielen die wir unterwegs treffen.
ich denke sowas kommt dann eher vor im rudel, wo eben die rangordnung geklärt ist und man nicht andauernd kräftemessen muss.

erst wenn das alles nicht klappt und auf dauer keine besserung eintritt würd ich über eine kastra nachdenken.

für mich persönlich haben solche schwierigkeiten immer wieder mit mangelnder oder nicht-konsequenter bzw. falscher erziehung zu tun und nich weil die hormone verrückt spielen.

ich hab erst wieder die tage mitgekriegt wie schief es gehen kann, einen rüden zu kastrieren weil man darin die problemlösung sieht. den hund kenn ich seit der 8 wochen alt ist und nu - nach der kastra - ist das ein unsicherer und ängstlicher hund geworden, weil man seinen leinenaggro und sein rüdenproblem auf seine eierchen geschoben hat. nicht aber auf mangelnde und falsche erziehung. der hund ist nämlich - bedingt auch durch den rassemix - aus unsicherheit und ängstlichkeit nach vorn gegangen, auch weil die besitzer nich erkannt haben das sie einfach für gewissen sachen zuständig sind und dazu hundeunerfahren waren. dazu hat sie die hundeschule falsch beraten und schwups hat man nen hund der beim anblick von meiner dicken den schwanz einzieht (wenn man bedenkt das beide die besten kumpels und spielpartner waren). sich im ganzen verhalten sehr unterwürfig und zurückhaltend verhält.
es hat mir einfach nur leid getan. vom alter ist er immo auch so knapp 3 jahre alt.
dazu kommt das er nach der kastra aufgegangen ist wie ein pfannekuchen und jetzt bestimmt fast das doppelte wiegt.


04.08.2012, 14:46
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Beitrag Re: Mackerverhalten
Daala hat geschrieben:
mir stellt sich da eher die frage - und sry wenn das jetzt böse klingt - aber wieso lässt man das zu?

m.m.n hat mein hund draussen nix zu klären, bis zu einem gewissen grad darf sie sachen selbst klären, aber sowas wie du bei deinem hund beschreibst "fixieren, groß machen, bürste kriegen usw. bis zu dem es knallt" würd ich nicht zulassen.

du bist dafür zuständig sachen draussen zu regeln, nicht dein hund. lässt man einen hund, der schon ein gutes selbstbewusstsein mit sich bringt (is ja rassebedingt) einfach sachen selbst regeln, wird der meinen sein job ist eben auf dicke hose machen und sachen selbst regeln und dann knallt es eben.

dein hund ist ja nu erwachsen geworden, während der pubertät hast du als besitzer nicht eingelenkt und hast ihn machen lassen und nu hat man das problem.

ich würde daher mit ihm was erziehung angeht von vorn anfangen, lass ihn sich nicht in sein verhalten reinsteigern, sondern unterbreche frühzeitig. schnuppern und bischen makieren ist in ordnung, wirds zuviel, leckt der pipi auf usw. unterbrechen, anleinen und weiter gehen.
hundebegegnungen nur noch kontrolliert zu lassen, sobald er anfängt zu fixieren, sich groß zu machen usw. abbrechen.
leine dran und den rückruf bis zu erbrechen üben, vor allem den abruf bei sichtung eines anderen hundes. erst wenn sowas bombenfest sitzt würd ich hund ableinen. wie schon geschrieben hundebegegnungen managen und kontrollieren, er muss einfach merken das nich er als hund die hosen in der beziehung an hat, sondern du.
und wenn du angst vor beisserein hast, maulkorb drauf.
grundsätzlich muss dein hund nicht jeden anderen hund lieben und mit ihm spielen, aber wenn das problem zunimmt dann wirds schwierig, daher jetzt frühzeitig eingreifen bevor es schlimmer wird.

spielen ist ja im jungen alter beim hund ja immer noch größtenteils ein kräftemessen usw., dass verliert sich mit der zeit. sehe ich an meiner auch. die hat auch immer weniger lust mit hunden zu spielen die wir unterwegs treffen.
ich denke sowas kommt dann eher vor im rudel, wo eben die rangordnung geklärt ist und man nicht andauernd kräftemessen muss.

erst wenn das alles nicht klappt und auf dauer keine besserung eintritt würd ich über eine kastra nachdenken.

für mich persönlich haben solche schwierigkeiten immer wieder mit mangelnder oder nicht-konsequenter bzw. falscher erziehung zu tun und nich weil die hormone verrückt spielen.

ich hab erst wieder die tage mitgekriegt wie schief es gehen kann, einen rüden zu kastrieren weil man darin die problemlösung sieht. den hund kenn ich seit der 8 wochen alt ist und nu - nach der kastra - ist das ein unsicherer und ängstlicher hund geworden, weil man seinen leinenaggro und sein rüdenproblem auf seine eierchen geschoben hat. nicht aber auf mangelnde und falsche erziehung. der hund ist nämlich - bedingt auch durch den rassemix - aus unsicherheit und ängstlichkeit nach vorn gegangen, auch weil die besitzer nich erkannt haben das sie einfach für gewissen sachen zuständig sind und dazu hundeunerfahren waren. dazu hat sie die hundeschule falsch beraten und schwups hat man nen hund der beim anblick von meiner dicken den schwanz einzieht (wenn man bedenkt das beide die besten kumpels und spielpartner waren). sich im ganzen verhalten sehr unterwürfig und zurückhaltend verhält.
es hat mir einfach nur leid getan. vom alter ist er immo auch so knapp 3 jahre alt.
dazu kommt das er nach der kastra aufgegangen ist wie ein pfannekuchen und jetzt bestimmt fast das doppelte wiegt.


Zugelassen haben wir das nicht, das ging so schnell und wir haben auch sofort eingegriffen, allerdings mussten wir die beiden erst mal zu packen bekommen, die beiden leifen frei.

Bisher war es immer anders rum, nämlich das meiner angemacht wurde, auch das hab ich nie zugelassen und habe da eingegriffen.

Es war ja auch das erste Mal, das die Aggression von meinem ausging. Aragorn weiß denk ich schon sehr genau, das ich die Dinge regel und die Hosen an habe.
Er darf auch nicht immer überall dran rum schlabbern. Ich baue bei jeden Spaziergang immer wieder Phasen ein, wo er einfach nur neben mir geht und garnicht schnüffeln darf. Ich würde sagen, das ich dadurch bestimme ob er schnüffeln darf oder nicht.

Während der gesamten Pubertät gab es zwei bis drei Situationen, wo er einen anderen Rüden an geraunst hat, was ich jedes mal sofort unterbrochen habe, worauf er auch sofort reagiert hat. Daher denke ich nicht, das ich da etwas zugelassen habe.

Ich sehe Katration absolut nicht als, das Mittel der Wahl. Wenn würde ich, wenn er das Verhalten weiter fortsetzt, erst mal mit einem Chip ausprobieren.

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04.08.2012, 18:01
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Beitrag Re: Mackerverhalten
:012: ja Dein Aragon ist erwachsen geworden. Ein kleiner Macho :013:
Wotan bestieg auch alles und jeden seit er 1 Jahr alt war und ich kann aus eigener Erfahrung sagen, das man so einen Testosteronbestimmten Rüden nicht unterbrechen kann, wenn er so eine Phase hat. Das sind dann die Hormone, dagegen machst Du gar nichts. Wotan verhielt sich schon mit einem halben Jahr so :igitt: Er ist gut erzogen, hat seinen Hundeführerschein bestanden und verhält sich "im Normalfall" vorbildlich.
Ich habe mir damals Rat bei Tierärzten und Hundetrainern geholt, da für mich eine Kastration auch das letzte Mittel sein sollte. Meine Hundetrainerin---die strikt gegen Kastrationen ist---hat mir damals zu einer Kastration geraten,da auch nach Ihrer Meinung nicht jeder Rüde unter Kontrolle zu bekommen ist. Er hat keinen Befehl mehr war genommen, gesabbert und ist manchmal total überfordert gewesen. Bei Wotan hat sich das gott sei Dank nur mit besteigen und abhauen geäußert, nie mit Agression. Allerdings hatte er einen so hohen Stresspegel, das mir nichts anderes übrig bieb ihm den Chip setzten zu lassen. Mein TA, der auch mit uns zum Hundesport geht, konnte sich von seinem Verhalten überzeugen. Er sagte mir damals, wenn ich nicht einschreite kann so etwas auch schnell mal mit einem Kreislaufkollaps enden.(allerdings benahm er sich nur so extrem, wenn die Zeit der läufigen Hündinnen war). Mit dem Chip bin ich sehr zufrieden,Wotan verträgt ihn und er setzt den Hormonhaushalt nicht auf Null. Man merkt immernoch, wenn er eine Hündin in der Nase hat, er ist aber nicht mehr so "vernagelt", das er keinen Befehl mehr hört.Hole Dir Rat von einer Trainerin und lasse Dich gut beraten. Auch ich habe mir viele verschiedene Meinungen dazu angehört und nachgelesen, erst dann habe ich mich dazu entschieden und es nicht bereut. Aber das musst Du selber entscheiden denn jeder Hund hat ist anders :013:

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Liebe Grüße Kerstin
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04.08.2012, 19:44
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Beitrag Re: Mackerverhalten
Tine hat geschrieben:
:012: ja Dein Aragon ist erwachsen geworden. Ein kleiner Macho :013:
Wotan bestieg auch alles und jeden seit er 1 Jahr alt war und ich kann aus eigener Erfahrung sagen, das man so einen Testosteronbestimmten Rüden nicht unterbrechen kann, wenn er so eine Phase hat. Das sind dann die Hormone, dagegen machst Du gar nichts. Wotan verhielt sich schon mit einem halben Jahr so :igitt: Er ist gut erzogen, hat seinen Hundeführerschein bestanden und verhält sich "im Normalfall" vorbildlich.
Ich habe mir damals Rat bei Tierärzten und Hundetrainern geholt, da für mich eine Kastration auch das letzte Mittel sein sollte. Meine Hundetrainerin---die strikt gegen Kastrationen ist---hat mir damals zu einer Kastration geraten,da auch nach Ihrer Meinung nicht jeder Rüde unter Kontrolle zu bekommen ist. Er hat keinen Befehl mehr war genommen, gesabbert und ist manchmal total überfordert gewesen. Bei Wotan hat sich das gott sei Dank nur mit besteigen und abhauen geäußert, nie mit Agression. Allerdings hatte er einen so hohen Stresspegel, das mir nichts anderes übrig bieb ihm den Chip setzten zu lassen. Mein TA, der auch mit uns zum Hundesport geht, konnte sich von seinem Verhalten überzeugen. Er sagte mir damals, wenn ich nicht einschreite kann so etwas auch schnell mal mit einem Kreislaufkollaps enden.(allerdings benahm er sich nur so extrem, wenn die Zeit der läufigen Hündinnen war). Mit dem Chip bin ich sehr zufrieden,Wotan verträgt ihn und er setzt den Hormonhaushalt nicht auf Null. Man merkt immernoch, wenn er eine Hündin in der Nase hat, er ist aber nicht mehr so "vernagelt", das er keinen Befehl mehr hört.Hole Dir Rat von einer Trainerin und lasse Dich gut beraten. Auch ich habe mir viele verschiedene Meinungen dazu angehört und nachgelesen, erst dann habe ich mich dazu entschieden und es nicht bereut. Aber das musst Du selber entscheiden denn jeder Hund hat ist anders :013:


:013: Ich denke ich werde es so machen. Erst mal weiter beobachten, das scharren unter binde ich jetzt komplett und das schlabbern schränge ich deutlich ein. Wenn es nichts hilft, werde ich mich an einen Trainer wenden und dann weiter sehen.

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04.08.2012, 20:43
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Beitrag Re: Mackerverhalten
hm...irgendwie versteh ichs nicht.
einerseits schreibst du wie er sich in bestimmte sachen reinsteigert oder andere hunde anfängt anzupöbeln, andererseits kontrollierst du jede situation.
bischen widersprüchlich das ganze..

am besten ist immernoch einen guten trainer drauf schauen lassen, meist sieht man selbst nicht was man falsch macht oder eben übersieht.

ich sage auch nicht das bei manchen hunden eine kastra nicht hilft, für manche ist es gerade das was am besten ist.
nur leider erlebt man das viel zu oft viel zu schnell kastriert wird und damit den hunden mehr schaden zugefügt wird.


04.08.2012, 21:19
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Beitrag Re: Mackerverhalten
Schlumpf hat geschrieben:

Bisher war es immer anders rum, nämlich das meiner angemacht wurde, auch das hab ich nie zugelassen und habe da eingegriffen.



Dies errinert mich irgendwie an Majas geschichte. :greensmilies045: Sie hat früher -laut Pflegestelle und alte Besitzer- nie Progleme gehabt mit andere Hunde. Sie war vollkommen verträglich mit andere Hunde. Das hab ich damals auch selbe gesehen.

Sie kam zu uns und hier im Neubausiedlung müsste sie erleben, wie ungeleinte Hunde auf sie "Losgangen" sind. Es ist fast Täglich passiert. Nein, nicht börartig losgangen, die andere Hunde wollten eigentlich mit Maja spielen, aber das hat Maja "gestört". Einmal wurde sie aber leider in der Nase gebissen. Was ich hier schon mit bekloppte Hundehalter gestritten bin. :panik:

Sie hat dann rausgekriegt, wenn sie als erstes "angreift" hat sie ihre ruhe. Jetzt mal so einfach erklärt. Sie hat einfach "das Blatt umgedreht" und ich habe ein neue Seite von Maja kennengelert. :( Wie gesagt, das war ganz am Anfang. Wir waren in der Hundeschule.... sehr viel geübt mit positive bestärkung usw. Jetzt, nach zwei Jahre hab ich ein mäßige Erfolg. Wenn ich sehe, dass sie Fixiert, kann ich da rausholen. Aber man hat nicht immer die Kontrolle weil da -wie du schreibst- zu unerwartete Begegnungen kommen kann.

Ich gehe andere Hunde mit Maja aus dem Weg. :013: Sie hat paar Kumpels, mit wem wir ab und zu treffen und jetzt Welpi. :greensmilies120: Uns lang das. :013:

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Liebe Grüße Andrea & Spike & Maja & Balu


05.08.2012, 12:47
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Beitrag Re: Mackerverhalten
daala war ja anfangs auch ähnlich wie maja, hunde wurden von ihr aus 2m entfernung angeknurrt und kam ihr mal einer zu nahe, wurde weggebissen.

ich habs dann so gemacht das ich hundekontakte abbgeblockt habe, oder die besitzer drum gebeten hab den anderen hund nich zu ihr zu lassen. wurde auch hier bis auf einen fall immer gemacht.
danach hab ich nach und nach mit mir bekannten hunden und besitzern den kontakt zugelassen, immer mal wieder und das gesteigert.
aber eben immer drauf geschaut das sie nie anfängt sachen selbst zu regeln.

jetzt nach fast 3 jahren darf sie das auch machen, nicht immer aber ich weiss wann es bei ihr genug ist und es eben ernster werden würde und wann eben nicht.


05.08.2012, 16:38
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