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 Die Kastration des Rüden aus verhaltensbiologischer Sicht 
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Beitrag Re: Die Kastration des Rüden aus verhaltensbiologischer Sich
:012:

wir kastrieren unsere Tiere auch nicht :022: Selbst unser Jack Russel, der ein sexsüchtiger, pöbelnder Agro Prinz war, durfte seine Kronjuwelen behalten. Er hat zwar die ein, oder andere Rauferei in seinem Leben gehabt, aber er hat dabei immer gut ausgesehen (es kommt wohl nicht immer auf die Größe an :008: ).

Berta haben wir mit 3 Jahren nur kastrieren lassen (mit einem minimalinvasiven Eingriff, d.h. nur Eierstöcke sind raus), da sie mehrfach scheinschwanger war und sie sich mit ihren sche..Hüften sowieso nicht vermehren durfte. Ansonsten hätte sie einmal Babies haben dürfen und auch das nur, weil wir soviele Freunde und Bekannte haben, die sie so klasse finden und alle gern ein Berta Baby [smilie=nukki.gif] gehabt hätten und wir hätten auch noch eins, oder auch zwei :008: behalten.

Da dies mit ihrer HD nicht zur Diskussion steht und die Scheinschwangerschaften auf Dauer nicht ganz ungefährlich sind, ist sie im April dieses Jahres kastriert worden.

Kurt kann sich noch so schlecht benehmen :greensmilies264: . Das Schlimmste, was ihm blüht sind Einzelstunden in der Hundeschule :greensmilies269:, aber mit Sicherheit keine Kastration.

Ich finde es schlimm, wie viele Hundehalter - aber auch, oder vor allem die Tierärzte damit umgehen. Hündinnen werden sowieso kastriert, "da man die Schweinerei :igitt: nicht im Haus haben möchte". Die Tierärzte unterstützen das, indem sie den Hundehaltern erklären "Umso früher die Kastration - umso geringer das Krebsrisiko. Am besten vor der ersten Läufigkeit"
Mir wird echt übel, wenn ich sowas höre :004:

Bei Rüden ist es nicht viel anders. All die "Möchte Gern Agility Stars" schleifen ihren Rüden sofort zum Doc, sobald er unerwünschtes Verhalten zeigt, z.B. im Rasen schnüffelt, statt den Anordnungen der talentfreien Besitzer zu folgen :greensmilies269:
Erst wird die chemische Kastration ausprobiert und weil es dem Rüden damit soooo viel besser geht, folgt danach meist die chirugische :003:

Meiner Meinung nach haben viel zu viele Menschen einen Hund, die besser gar keinen hätten :022: . Leider sind Hunde, Hundeschulen, TV Sendungen über Hunde, oder Hundeprofis im Moment ein derartiger hype, daß wirklich jeder Trottel (und das meine ich genauso, wie ich es sage :013: )meint, einen Hund besitzen und zum Rettungshund, Agilitystar :gold: und wer weiß was noch ausbilden zu müssen :greensmilies127: :greensmilies127:
Dabei wird leider viel zu oft vergessen, daß ein Hund ein Lebewesen ist, was natürlich auch mal hormon- und triebgesteueuert handelt.


29.10.2011, 09:54
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