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 Ängste beim Hund. Wie geht ihr damit um? 
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Beitrag Ängste beim Hund. Wie geht ihr damit um?
Ich wollte gerne wissen, wie verhaltet euch, wenn eure Hund Angst hat?

Man liest eigentlich überall dass man Ängte ignorieren soll. Klar kommt immer auf der Situation an. Ich muss ehrlich zugeben, hab noch nie die Ängste meine Hunde ignoriert. Ich bin die Meinung das streichelnde Hände die Angst nehmen.

Ich Zitiere mal aus dem Buch von von Patricia McConnell “Trafen sich zwei” :

"Es war ein Uhr morgens und ich war hellwach. Die ganze Nacht lang waren Gewitter wie Wellen einer Sturmflut über die Farm hinweggerollt und der letzte Donner war so laut, dass ich dachte, die Fenster könnten bersten. Lassie, meine 14-jährige Border Collie Hündin, lag hechelnd neben mir. Sie ist fast taub, aber die Kombination von fallendem Barometer, grellen Blitzen und dem Donnertosen reichte doch aus, um sie in Panik zu versetzen.

Als wir so nebeneinander lagen und ich ihren weichen alten Kopf streichelte, dachte ich über den so oft gehörten Ratschlag nach, dass man einen Hund, der bei Gewitter Angst hat, nicht streicheln soll. “Sie bringen ihm damit nur bei, noch mehr Angst zu haben”, so die überlieferte Weisheit. Dazu nur so viel: Es stimmt nicht.

Ewige Zeiten lang hat man uns gepredigt, dass Beruhigungsversuche ängstliche Hunde nur noch ängstlicher machen würden. Wenn man das Ganze nur aus einer klinisch sterilen Reiz-und-Reaktions-Perspektive betrachtet, erscheint das in gewisse Weise logisch. Ihr Hund hört Donnergrollen, kommt zu Ihnen gelaufen und Sie streicheln ihn. Voilà, Ihr Hund ist gerade dafür bestärkt worden, bei Donner zu Ihnen zu laufen, und – schlimmer noch – dafür, dass er vor dem Donnergeräusch Angst hat. Aber so läuft es nicht ab, und ich werde Ihnen auch erklären warum. Erstens: Sie können Ihren Hund noch so viel streicheln, es wird ihm nicht so viel wert sein, dass er dafür das Gefühl der Panik in Kauf nimmt. Angst zu haben ist für Hunde genauso wenig lustig wie für Menschen. Angst hat die Funktion, dem Körper mitzuteilen, dass Gefahr droht und dass das Angst empfindende Individuum besser etwas tun würde, um diese Gefahr und die damit einhergehende Angst zum Verschwinden zu bringen.

Stellen Sie sich das Ganze einmal so vor: Nehmen wir an, Sie essen gerade ein Eis, als um Mitternacht jemand in Ihr Haus einzubrechen versucht. Würde das Vergnügen des Eisessens Sie darin “bestärken”, Angst zu haben, so dass Sie beim nächsten Mal doch mehr Angst hätten? Wenn überhaupt, würde es höchstens umgekehrt funktionieren – Sie könnten eine unbewusste Abneigung gegenüber Eiscreme entwickeln. Eins aber ist so sicher wie das Amen in der Kirche: Sie würden bei der künftigen Begegnung mit einem Einbrecher nicht deshalb mehr Angst haben, weil Sie beim ersten Mal, als es passierte, gerade einen Schokoeisbecher verputzten.

Es gibt noch einen weiteren Grund dafür, warum es die Angst Ihres gewitterphoben Hundes nicht verschlimmert, wenn Sie ihn streicheln. Es kann nicht schaden, wenn Sie einmal tief durchatmen, bevor Sie weiterlesen. Untersuchungen an gewitterphoben Hunden habn ergeben, dass Streichelns das Stressniveau des betroffenen Hundes nicht senkt.1 Wenn es den Stress nicht sehnkt, wie kann es dann bestärkend wirken? Bevor Sie mir nun schreiben, wie sehr Ihre liebevollen Berührungen Ihren Hund beruhigen, beachten Sie bitte: (1) Ich habe diese Untersuchungen nicht gemacht; (2) meine eigenen Hunde hören zu winseln und zu hecheln auf , wenn ich sie während eines Gewittes streichle und (3) ist es mir in dem Fall egal, was die Forschung sagt – ich fühle mich dabei wohler, es schadet nicht und also tue ich es sowieso.

Stress studieren

Spass beiseite: Es ist wichtig, präzise darin zu sein, was die besagte Studie eigentlich herausgefunden hat. Die Autoren haben die Produktion des mit Stress in Verbindung stehenden Hormons Kortisol gemassen. Sie fanden heraus, dass der Kortisolspiegel nicht sank, wenn die Hunde während eines Gewitters von ihren Haltern gestreichelt wurden. (Der einflussreichste Faktor zur Senkung des Kortisolspiegels war die Anwesenheit anderer Hunde.) Interessanterweise fand eine weitere Studie zum Thema sozialen Bindungsverhaltens heraus, dass zwar der Kortisolspiegel von Menschen sinkt, die Kontakt mit Hunden haben, nicht aber umgekehrt der Kortisolspiegel von Hunden in der gleichen Situation.2 Allerdings stieg bei beiden Spezies der Spiegel anderer Hormone und der bestimmter Neurotransmitter an, darunter der von Oxytocin, Prolaktin und Beta-Endorphin – allesamt Substanzen, die mit Wohlgefühl und sozialer Bindung zu tun haben. Wenn Sie also Ihren Hund während eines Gewitters streicheln, senkt das zwar möglicherweise nicht den mit Stress einhergehenden Kortisolspiegel, aber es passiert möglicherweise trotzdem was Gutes.

Im Gegenteil, es ist ganz einfach nicht möglich, dass Ihr Hund beim nächsten Gewitter noch mehr Angst haben wird, wenn Sie ihn streicheln. Warnungen, Sie würden Ihren Hund durch solche Trostversuche verderben, sind Reminiszenzen an den aus den 1930er und 1940er Jahren stammenden Ratschlag, man sollte ängstliche Kinder nicht durch Auf-den-Arm-Nehmen trösten. Psychologen haben diese Ansicht schon vor langer Zeit wieder verworfen, als die Wissenschaft klar erkannte: Eltern zu haben, auf die man zählen kann, wenn das Leben beängstigend wird, schafft mutige, stabile Kinder und nicht etwa abhängige oder ängstliche.

Ein klassischer Weg

Der grösste Schaden, der durch die veraltetet Anweisung “den Hund nicht streicheln” angerichtet wird, hat nichts mit Gewitter zu tun, sondern mit den Fallstricken, die sich bei dem Versuch auftun können, klassische Gegenkonditionierung zu erklären. Die klassische Gegenkonditionierung kann ein sehr effektiver Weg zur Verhaltensänderung sein, weil sie die Gefühle verändert, die das Verhalten überhaupt erst bedingen. Einem Hund, der Angst vor fremden Menschen hat, von Besuchern Leckerchen hinwerfen zu lassen, ist ein typisches Beispiel dafür aus der angewandten Tierverhaltenskunde.

Verständlicherweise hat schon so mancher Kunde gefragt: “Aber macht es die Sache nicht noch schlimmer, wenn er Leckerchen dafür bekommt, dass er bellt und knurrt? Wird dann nicht das schlechte Verhalten belohnt?” Die Antwort lautet nein – nicht, wenn sas Verhalten des Hundes von Angst bestimmt ist. Denken Sie daran: Anbst macht keinen Spass, und ein paar Häppchen Futter, so lecker sie auch sein mögen, wwoerden es nicht schaffen, den Wunsch des Gehirns nach dringender Gefahrenvermeidung zu übertrumpfen.

Einem ängstlichen Hund Leckerchen (oder Spielsachen) hinzuwerfen kann ihn lehren, sich nähernde Fremde mit etwas Gutem zu verknüfpen – solange das Leckerchen wirklich sehr, sehr gut ist und der fremde Besucher weit genug auf Distanz bleibht, damit es dem Hund nicht zu viel wird. Die klassische Gegenkonditionierung ist eines der wichtigsten Instumente in der Werkzeugkiste eines Verhaltensexperten, aber es kann schwierig sein, die Hundebesitzer von ihrer Anwendung zu überzeugen. Es fühlt sich so an, als ob der Hund für sein Fehlverhalten belohnnt würde und vor dem Hintergrund der straforientierten Mehrheitsmeinung “Sie müssen dominant über Ihren Hund sein” fällt es manchen Menschen schwer, der Handlungsanweisung zu folgen. Aber mit genau diesem Vorgehen heilte ich vor Jahren auch einen weiteren Border Collie, meine Pippy Tay, als sie plötzlich Angst vor Gewittern entwickelte.

Donnerleckerchen

Jedes Mal, wenn ein Gewitter aufzog, rannten Pippy und ich nach draussen und spielten Ball. Pip liebte das Ballspielen und ich wollte, dass sie die guten Gefühle, die sie beim Fangen eines Balls empfand, mit dem fallenden Barometer verknüpfte. Wenn das Gewitter dann losging, gingen wir ins Haus und ich fütterte ihr bei jedem Donnern ein Stückchen Fleisch, egal, wie sie sich gerade verhielt. Ich machte mir keine Gedanken um ihr Verhalten, sondern konzentrierte mich auf ihre inneren Gefühle, die das Verhalten auslösten.

Ich setzte das Donnern sogar unter Signal. “Oh toll, Pippy, du bekommst Donnerleckerchen!” sagte ich jedes Mal, wenn wir ein Donnergrollen hörten. Ich kann Ihnen sagen – um drei Uhr morgens kamen mir diese Worte nur ungern zwischen den zusammengebissenen Zähnen hervor, aber zwei Sommer lang zwitscherte ich ihr etwas über Donnerleckerchen vor, zog die Nachttischschublade auf und fütterte Pip nach jedem Donnerschlag. Am Ende des Sommers hörte Pip damit auf, mein Gesicht in dem Versuch zu verschrammen, auf dem Flucht vor dem Gewitter panisch in meinen Mund hineinkriechen zu wollen. Sie begann mässig laute Gewitter zu verschlafen und wachte nicht einmal mehr zum Betteln um Leckerchen auf, wenn es donnerte. Wenn es sehr laut wurde, kam sie zu mir herüber, aber nur mit einem Bruchteil der Panik, die sie früher gezeigt hat.

Im Interesse lückenloser Berichterstattung sollte ich auch mitteilen, dass ich selbst in dem Masse, wie Pips Verhalten sich besserte, in die entgegengesetzte Richtung konditioniert wurde. Ich begann Gewitter zu hassen, weil selbst die schwächsten von ihnen mich zum Wachbleiben zwangen, um Pip nach jedem Donnern ein Leckerchen geben zu können. Und jetzt, wo Pip nicht mehr ist, sieht es so aus, als ob ich mit Lassie das Ganze noch einmal von vorn beginnen müsste. Seufz. Vielleicht sollte ich mir selbst immer dann, wenn ich Lassie ein Leckerchen gebe, ein Stückchen Schokolade gönnen. 3

Angst ist ansteckend

Es wäre nachlössig von mir, den einzigen Weg, auf dem mam die Angst eines ängstlichen Hundes tatsächlich verschlimmern kann, nicht zu erwähnen – nämlich den, selbst Angst zu haben. Das Gefühl der Angst ist so zwanghaft stark, dass es sich leicht weiterverteilen lässt. “Gefühlsansteckung” ist der ethologische Fachbegriff für diese virusartige Ausbreitung von Angst innerhalb einer Gruppe und sie ist unter sozial veranlagten Arten weit verbreitet.

Wenn Sie möchten, dass ihr Hund Angst vor Donner, fremden Menschen oder anderen Hunden bekommt, reicht es, wenn Sie selbst Angst bekommen. Wenn Sie selbst Angst vor Gewittern haben, ist es durchaus möglich, dass Ihr Hund das übernimmt und selbst auch ängstlicher wird.

Aber auch wenn Sie Angst haben (und wer hat das nicht gelegentlich?) ist nicht alles verloren. Sie können das Ganze beruhigen, indem Sie sich auf Ihren Körper konzentrieren – verlangsamen Sie Ihre Atmun und Ihre Bewegungen, nehmen Sie eine entspannte und Vertrauen ausstrahlende Körperhaltung ein und sprechen Sie leise und langsam (falls Sie überhaupt sprechen). Diese Aktionen haben den wohltuenden Effekt, sowohl Ihre eigenen Gefühle als auch die Ihres Hundes zu verändern. Je ruhiger zu sein Sie vorgeben, desto ruhiger werden Sie sich tatsächlich fühlen.

Genau das rief ich mir letzte Nacht in Gedächtnis, al ich “Oh toll! Donnerleckerchen!” gurrte und Lassie mit Leckerchen vom Nachttisch fütterte. Dabei hatte ich wesentlich mehr Grund zum Angsthaben als sie – sie wusste ja nicht, dass der Keller gerade überschwemmt wurde, dass die den Hügel herabdonnernde weisse Gischt unsere Scheune mitzureissen drohte und die Strassen rund um uns herum überspült wurden. Alles was sie wusste war, dass jeder Donnerschlag ein Stück Hühnchenfleisch ankündigkte und dass ich das anscheinend für ein tolles Spiel hielt. Sie beruhigte sich relativ schnell, während ich noch stundenlang wach dalag. Ich glaube, es ist wirklich an der Zeit, dass ich mir etwas Schokolade in die Nachttischschublade lege. Wenn meine Freunde demnächst feststellen, dass ich ganz schön zugenommen habe, wissen sie, dass es sein sehr gewitterreicher Sommer war."

Also, wer gibts noch zu außen mir? :98:

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Liebe Grüße Andrea & Spike & Maja & Balu


03.09.2011, 19:08
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Beitrag Re: Ängste beim Hund. Wie geht ihr damit um?
Bei Floyd helfen beruhigende Worte und fleißiges streicheln.

Da wir ja grad ne Baustelle in der Nähe haben wo fest gesprengt wird haben wir schon ne wahnsinnige Übung darin. Ansonsten fürchtet er sich auch beim Gewitter.

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LG Mani mit Floyd , Suki & Balu
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Patenbullys Spike & Perla


04.09.2011, 08:12
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Beitrag Re: Ängste beim Hund. Wie geht ihr damit um?
Ich war am Freitag das erste Mal mit Kurti [smilie=nukki.gif] einkaufen in Oldenburg. Parkhaus, Aufzug, große Drehtüren und jede Menge Leute :greensmilies108:

Aus dem kleinen Superheld wurde in Nullkommanix ne arme Wurst :( . Am schlimmsten waren der Aufzug und die Drehtüren. Bei der Drehtür hab ich ihn sowieso auf den Arm genommen, da zu gefährlich :greensmilies009: . Aber auch der Aufzug hat ihn dermaßen in Panik :greensmilies080: :greensmilies079: versetzt. Da war überhaupt nichts zu machen. Er hätte sich fast aus dem Halsband befreit und wär stiften gegangen. Kein in die Hocke gehen, gutes Zureden, streicheln :greensmilies289: konnte ihn dazu bringen auch nur eine Pfote in dieses Höllengefährt zu setzen :greensmilies156: :greensmilies156:
Also wieder auf Mama´s Arm nebst der Einkaufstüten . Das waren dann 17kg Kurt plus die Einkäufe :004: . Na ja - wenigstens die umherstehenden Leute hatten ihren Spaß :greensmilies009:

Das einzige was Kurt toll fand, waren die vielen Leute. Er wollte zu jedem Hin und sich ein bißchen freuen :greensmilies120: . Ich glaub, er dachte, die wären alle wegen ihm da :greensmilies127: .

Nun denn, dafür daß er der Erstgeborene :gold: und dazu noch ein Rüde ist, hat er vor vielen Dingen Schiss :greensmilies079: . Plasstiktüten, Planen, selbst wenn ich die Betten abziehe. Das alles macht ihm Angst. Laute Geräusche kann er auch nicht ab.

Auf der anderen Seite ist er aber auch sehr selbständig, rennt überall rum und muß alles untersuchen. Ich weiß nicht, wieviel Wespenstiche er dieses Jahr schon hatte (zum Glück ist er nicht allergisch..) da er permanent Fallobst frisst :greensmilies127: . Das scheint ihm aber ziemlich egal zu sein :greensmilies243: .

Berta war da komplett anders :greensmilies009: . Sie hatte viel mehr Vertauen. Wenn ich gesagt habe: "Komm schon. Der Aufzug ist nicht schlimm", ist sie zu mir in den Aufzug gekommen und gut wars :greensmilies025: .
Sie ist viel unproblematischer, weil sie über ihren Schatten springt, das tut, was ich ihr sage und dann lernt, daß es gar nicht schlimm war.

Kurt hat einen seeeeeeeeeeehr eigenen Kopf und mit ihm werde ich wahrscheinlich alles 10mal üben müssen :greensmilies009:

Liebe Grüße,
Heide, Berta & Super Kurti :greensmilies124:


04.09.2011, 10:37
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Beitrag Re: Ängste beim Hund. Wie geht ihr damit um?
Daisy hat eigentlich vor wenigen Dingen Angst. Ich habe auf der Straße bemerkt, dass sie Dreiräder etwas seltsam findet und eher auf Abstand bleibt. Es ist aber nicht so schlimm, dass sie sich verängstigt hinter mir versteckt oder so. Ansonsten ist nur der Fön ihr Feind. Wobei ich hier schon geneigt bin, sie mit diesem zu verfolgen, wenn sie wieder unmöglich ist und mich füßebeißend verfolgt... [smilie=gehassig2.gif]
Aber das ist wohl nicht Sinn der Sache! :-)
In unseren Aufzug ist sie von beginn an reingegangen. Nur seltsam: Sie geht rein, und unten nicht gerne raus, da braucht sie Ewigkeiten. Aus der Tür geht sie dann raus, auch beim Rauffahren ist es kein Problem? Hat mich irgendwie an Monk erinnert, diese Macke... ;-)

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04.09.2011, 15:58
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Beitrag Re: Ängste beim Hund. Wie geht ihr damit um?
Huhu,

ich muss zugeben es kommt drauf an vor was und vor allem in welcher Situation Agathe bzw Bogart Angst hat.

Agathe hat eigentlich nur vor großen LKW s Angst. An der Straße ist sie an der Leine und Bogart natürlich auch was dazu führt das ich meist keine Hand frei habe um zu streicheln. Üblicherweise habe ich natürlich noch mindestens ein Kind dabei das auch noch beaufsichtigt werden muss und somit geht es bei sowas dann meist doch in Richtung ignorieren weil bis ich alles soweit "sortiert" habe das ich sie streicheln könnte ist der LKW längt wieder weg..... Puh ziemlich verschachtelt geschrieben aber ihr versteht mich schon.

LG doreen


04.09.2011, 21:38
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Beitrag Re: Ängste beim Hund. Wie geht ihr damit um?
Agathe hat geschrieben:
aber ihr versteht mich schon.

LG doreen


:013:

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Liebe Grüße Andrea & Spike & Maja & Balu


04.09.2011, 22:11
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Beitrag Re: Ängste beim Hund. Wie geht ihr damit um?
Hallo,

Erstmal will ich hier anbringen, dass das hier eine verdammt tolle Seite ist und ich mich auch ziemlich schnell zurecht gefunden habe :)
Jede Menge gute, wertvolle Infos und Tipps !!! Toll :)

Und ich habe jetzt die ganze Zeit Themen durchstöbert, wo es darum ging, welche Ängste bei Bullys sein können...
Denn unser Egon (8Monate alt) hat so gut wie vorallem Angst :(
Wenn Besuch kommt, verkrümelt er sich, duckt sich, als ob der Sensenmann da wäre, egal ob Mann oder Frau!!!!
Draußen ist das auch so.. Da macht er lieber einen Riesen Umweg um eine Person, statt auf direktem Wege zur Haustür zulaufen!
Am meisten hat er Angst im Haus... Und das macht uns teilweise schon zu schaffen :(

Unsere Tierärztin meinte, wir sollten einmal zur Hundeschule gehen, oder auf einem Hundesportplatz, damit er sich das abschauen kann bei anderen Hund, bei gewissen Dingen keine Angst zu haben!!!
Da unser dicker leider nicht soooo viel Kontakt zu anderen Hunden hat, da es hier kaum gut sozialisierte Hunde gibt oder es gibt die, die dann aber schon 10Jahre sind und nicht mehr spielen wollen, was aber unser Egon will !!!

Habt ihr eine gute Idee um ihn vielleicht etwasdie Angst zu nehmen und zu stärken??
Vielleicht das ja hier auch jemand, der in der Nähe aus Freiberg oder Brand Erbisdorf kommt, mit dem man sich zum spielen treffen könnte :)
Wir würden uns sehr freuen !!!!!!


17.01.2012, 12:23
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Beitrag Re: Ängste beim Hund. Wie geht ihr damit um?
:012:

Herzlich Willkommen.... :willkommen:

So auf die schnelle halte ich sehr sehr schwer ein Antwort zu geben. Können Medizinische Ursache ausgeschlossen werden? Schilddrüse OK?

Mal ein paar Frage eure situation ein wenig abzugrenzen. Seit wann habt ihr die kleine? Hat er vorher auch diese Angst verhalten gezeigt? Ist was passiert?

Wie seid ihr persöhnlich? Herrschen bei euch barsche Töne, oder seid ihr eher ruhige ausgeglichene Menschen, kommt bei euch Nichtbeachtung gegenüber die kleine vor, Spielt ihr mit Ihm ausreichend genug, hab ihr genug Zeit für ihm? Bitte nicht persöhnlich nehmen. Ich möchte damit nur sagen.... das für uns aussenstehendige sehr sehr schwer auf deine Frage ein Antwort zu geben.

Ein gute Hundetrainer oder ein Verhaltenstherapeut kann diese ganze Situation dort vor Ort besser beurteilen und hilfe leisten.

Da dein Fellnase gerade in der Pubertät befindet.... kann ich mir vorstellen, dass diese Verhalten auch damit zusammenhängen könnte.

In der Pubertät finden nicht nur körperliche Veränderungen statt, sondern auch psychisch kommt ein junghund in der schwierige phase. Aber so, wie du beschreibst hört sich echt nicht gut an.

Auf jedem Fall, was ich sehr wichtig halte im Moment... bitte zwing ihm nicht. Viele denken, ah er muss durch... so ist es aber nicht. Geh liebe aus dem Weg, wenn du merkst, er hat Angst. Viele positive bestärkung wäre noch wichtig.

Wie gesagt ein Trainer vor Ort könnte die Situation besser analisieren.

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Liebe Grüße Andrea & Spike & Maja & Balu


17.01.2012, 16:22
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Beitrag Re: Ängste beim Hund. Wie geht ihr damit um?
Mein Dicker hat seit Sylvester Angst vor Knallgeräuschen und jetzt auch Abends wenn es dunkel ist will er nicht mehr raus. Meine Erfahrung ist das es nichts bringt es zu ignorieren. Meiner hat sich dann noch mehr in die Angst gesteigert. Ich denke es ist wichtig, dem Hund Sicherheit zu geben und ihn spüren zu lassen, das alles Gut ist und man selber keine Angst hat. Zur Zeit stehe ich auch seine Angst aus, wenn er sich nicht von der Haustür weg bewegen will. Ich rede Zwischendurch mit ihm und locke ihn oder unternehme Versuche ihn ab zu lenken. Ich denke mit viel Geduld und vor allem selber die Ruhe zubewahren, ist das Beste. Ob es so richtig ist weiß ich nicht, aber vom Gefühl her denke ich so komme ich bei meinem weiter.

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Mein Name ist Terror, ich bin der Terror auf vier Pfoten.
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17.01.2012, 20:18
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Beitrag Re: Ängste beim Hund. Wie geht ihr damit um?
Hallo,
Brutus hat im Gegensatz zu meiner verstorbenen Maus von der ich oben geschrieben habe vor ein paar Situationen Angst, vor allem, wenn man ihn "zwingen" will, etwas zu tun. Bei uns ist der Lift manchmal kaputt, einmal hatte er eine wehe Pfote UND der Lift war kaputt, nicht lustig. Ich musste ihn raufschleppen und er hat am ganzen Körper gezittert... Ich hab mich dann mit ihm im Stiegenhaus hingesetzt und lange gestreichelt, beruhigend auf ihn eingesprochen, dann ging es wieder besser. Ich weiß nicht, wie du bei seinen Ängsten reagierst, darum kann ich eure Situation auchs schwer beurteilen. Aber ich denke es ist immer gut, ihn nicht zu drängen, denn bei Panik verschließt er alles und ist unzugänglich. War das schon immer so? Ich würde da, wo es geht viiiiel Zeit darin investieren, ihm zu zeigen, dass du da bist, dass die Situation ok ist, indem du selbst ganz relaxt bist. Was ist, wenn Gäste sich auch einmal gaaaanz viel Zeit nehmen, ihm ein Leckerlie hinwerfen, ihn vielleicht auch aus der Hand fressen lassen. Natürlich nur die Gäste, die das wollen...
LG Babsi

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17.01.2012, 22:50
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Beitrag Re: Ängste beim Hund. Wie geht ihr damit um?
Hallo Isabell und herzlich :willkommen: hier bei uns!Schön,dass Dir das Forum gefällt.. :greensmilies100:
Egon ist ja mal ein klasse Name! :008:
Ich würde auch sagen,Du gehst besser in die Hundeschule.Wenn er wirklich vor jedem und allem Angst hat,musst Du was ädern.Das wird nicht besser im Alter und von alleine wird seine Angst nicht weg gehen und und dort hat er auch Kontakt mit Anderen und Professionelle wissen bestimmt Rat!

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18.01.2012, 11:50
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Beitrag Re: Ängste beim Hund. Wie geht ihr damit um?
Huhu ihr Lieben :)

Also bei uns ist alles in Ordnung! Egon isr nicht länger als 6h am Tag alleine, er wird so gut wie möglich überall mit genommen und ignoriert wird er von uns sowieso nicht !!!
Bei uns herrscht kein strenger Ton oder irgendwas anderes... Joah :)

ABER unser dicker hatte heute ein "Date" mit einer Bully Dame und das war Klasse :)
Draußen ister eh immer der King - da hat er eh niiiiie Angst- und heute war sogar die Angst vor anderen Leuten wie weggeblasen!
Also ich denke mal, dass unser Problem nun gelöst ist :)
Ihm hat schätzungsweise nur der Kontakt gefehlt... Aber das ändern wir nun :)

Er ist heute nach dem treffen auch in der Wohnung sicherer geworden!
Ich bin ja eh ein kleiner Schussel und lass vieles fallen ( :D ) und da ist er heute ganz cooooooool geblieben :)
Also ich denke mal wirklich, dass er sich die Selbstsicherheit von anderen Hunden nur abschauen muss und gut ist :)

Sooooo DANKE für die vielen lieben Tips :) morgen oder übermorgen werdet ihr uns auch mal sehen auf Bilder :)
Ist nur leider momentan schlecht :(

Ach und falls es hier noch ein paar Bully-Liebhaber aus DD oder noch besser FG gibt oder Umkreis, dann mal bitte melden :)
EGON BRAUCH UNTERSTÜTZUNG ^.^


18.01.2012, 20:44
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