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 Tabuthema - Krebs 
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Beitrag Tabuthema - Krebs
Tumorerkrankungen sind bei ältere Hunden häufiger. Deswegen möchte ich hier diese Thema ansprechen

Wenn man ein diagnose Krebs/Tumor erhält, fühlt man sich Verzweivelt und Hilflos, als hätte der Tierarzt das Todesurteil ausgesprochen. Diese Thema Krebs ist in unserer Gesellschaft fast ein Tabuthema.

Bei Krebserkrankungen gibt es sinnvolle Behandlungen und die Möglichkeit durch Ernährung und Nahrungsergänzung dem Hund eine lange, beschwerdefreie Zeit zusichern bzw. den Krebs zum Stillstand zu bringen.
Dafür ist natürlich eine gute Zusammenarbeit mit ein Tierarzt und Tierheilpraktiker sehr wichtig.

Man sollte versuchen, der Körper keine Gift- und Schadstoffe mehr zuführen. Deswegen ist eine Ernährung mit frischem Futer, also BARF, die beste Krebsprophylaxe.

Krebszellen werden durch Kohlehydrate und Zucker ernährt. Im vergleich zu normalen Körperzellen nimmt tumoröses Gewebe Glukose und auch Aminosäuren sehr effektiv auf, so das sein hohe Zellvermehrung ermöglich wird.
Das bedeutetet, dass auf jegliches Getreide und alle stärkehaltigen Nahrungsmittel (wie Kartoffeln, Reis, Teigwaren, aber auch Kürbis und Karotten usw.), sowie Milchprodukte (mit Ausnahme von Hüttenkäse oder Yoghurt in kleinen Mengen) muss unbedingt verzichtet werden.


Fett dagegen können sie schlecht verwerten und essentielle Fettsäuren sind geradezu giftig für Krebszellen.
In einer Studie mit krebskranken Hunden, die eine Chemotherapie bekommen hatten, wurde die Auswirkung einer fettreichen Nahrung im Vergleich zu einer kohlenhydratreichen Nahrung untersucht. Bei den Hunden, die fettreiche Nahrung bekamen, war die Remissionsrate 90 %. Bei den Hunden, die kohlenhydratreich ernährt wurden, war die Remissionsrate nur 66 %. Nach dieser Studie ist der Effekt der Ernährung auf den Behandlungserfolg deutlich zu sehen.

Tumoren entziehen aufgrund ihrer hohen biologischen Aktivität dem Hund Energie und Nähstoffe. Es kommt zum Abbau von Muskeleiweiß, zur Verbrennung von Fett und zur deutlichen Abmagerung. Durch den entstehenden Nährstoffmangel leidet außerdem die Funktion des Immunsystems. Krebspatienten benötigen deshalb eine besondere Kost, die zum einen den Körper ausreichend mit Energie versorgt, gleichzeitig aber den Tumor möglichst kurz hält.

Empfohlene Lebensmitteln:
20 % der Nahrung sollte aus:
grünen Blattsalaten,
Gemüse: Brokkoli, Kohl, Brunnenkresse, weiße Rüben, Karotten, Knoblauch (kleine Mengen) und grünes Blattgemüse wie Petersilie, Mangold, Spinat, Kohlrabiblätter
Obst: Papaya, Äpfel, Birnen, Ananas, Mangos, Himbeeren, Heidelbeeren, Brombeeren, Kiwis und Zitrusfrüchte (kleine Mengen). Papaya ist nicht nur besonders enzymreich, sie hilft dem Körper Arginin zu bilden. Wenn der Hund Obst bzw. Zitrusfrüchte wegen Magenreizungen schlecht verträgt, können Sie frisch gepresste Obst/Gemüse-Säfte geben. Kleine Mengen mehrmals täglich bringen die bessere Wirkung.

60 % der Nahrung sollen Fleisch und Knochen sein, in erster Linie Geflügel, Kaninchen und Fisch und nicht nur rotes Fleisch (wie Rind oder Pferd) (50% Fleischige Knochen und 50% Muskelfleisch)
Es ist sehr wichtig, dass hochwertiges Eiweiß gefüttert wird, damit der Hund mit möglichst wenig Energieaufwand die Nahrung verdauen und seine Muskeln, Knochen, Organe und Immunsystem erhalten kann.
10 % rohe Leber (Geflügel, Kaninchen).

10 % Hüttenkäse immer zusammen mit dem Gemüse und mit Oelen (insbesondere Leinsamenöl)

1-2 Teelöffel Leinsamenöl
Leinsamenöl: Leinsamenöl wird bei der Krebsbehandlung bei Menschen eingesetzt wegen seines hohen Gehaltes an Alpha-Linolensäure (ALA) und Lignanen. Es scheint laut verschiedenen Studien so zu sein, dass Hunde das ALA in Leinsamenöl nur schlecht bzw. gar nicht in EPA und DHA umwandeln können, daher ist Fischöl zur Ergänzung von EPA und DHA vorzuziehen. Allerdings haben die Lignane im Leinsamenöl eine antioxidative Wirkung, die dazu beitragen könnte, toxische Wirkungen von übermäßig gebildetem Östrogen zu hemmen. Da in der Krebsernährung der Fettanteil recht hoch sein sollte, kann Leinsamenöl zusätzlich verfüttert werden. Es sollte aber frisch kaltgepresstes Öl sein aus Bio-Anbau.

1-2 Teelöffel Fischöl
Fischöl verhindern nachweislich das Wachstum der Tumore sowie Metastasen. Eine gute Quelle für Omega 3-Fettsäuren sind Fischöle. Fischöle enthalten die langkettigen Omega 3-Fettsäuren Docosahexaensäure (DHA) und Eicosapentaensäure (EPA) und gerade die Eicosanoide sind hilfreich bei dem Ausgleich einiger metabolischer Veränderungen bei Krebskranken.


Kräuter bei Krebs

Vor allem die große Klette (Wurzel) sollte zur Unterstützung bei Krebs gegeben werden. Die große Klette reinigt das Blut, unterstützt Leber, Niere und das Lymphsystem, so dass Toxine effektiv ausgeschieden werden können. Außerdem stimuliert die große Klette die Interferonbildung. Interferone haben eine starke Anti-Tumor-Wirkung. Zusätzlich sollte ein Adaptogen verabreicht werden, z. B. Astragalus oder Ginseng (Sibirisch). Adaptogene stärken den Organismus, aktivieren die Körperabwehr, schützen vor schädigenden Einflüssen und stimulieren die Geweberegeneration. Adaptogene haben generell eine stark antikarzinogene Wirkung.


Weitere Kräuter mit antikarzinogener Wirkung sind Löwenzahnwurzel, kleiner Sauerampfer, krauser Ampfer bzw. Ampfergrindwurzel, Rotklee, Klettenlabkraut und Brunnenkresse. Echinacea stärkt zusätzlich das Immunsystem und kann kurweise zur Krebsprophylaxe gegeben werden.

Ein besondere Erwähnung bekommt noch die Rinde der Liane Katzenkralle (Uncaria tomentosa). Sie hat einen hohen Gehalt an Antioxidantien und enthält Alkaloide, die das Immunsystem stimulieren und die Fähigkeit der weißer Blutkörperchen, Krebszellen und Toxine zu vernichten bzw. auszuleiten, steigert. Außerdem beruhigt, heilt und säubert die Katzenkralle das Verdauungssystem und lindert so einige Nebenwirkungen der Chemotherapie.

Essiac ist eine Kräutermischung, die traditionell bei Krebserkrankungen eingesetzt wird. In Deutschland gibt es eine Variation der Original Essiac Formel, „Flor Essence“. Die ursprüngliche Rezeptur besteht aus große Klettenwurzel (Arctium lappa), Sauerampfer (Rumex acetosa), medizinaler bzw. chinesischer Rhabarberwurzel (Rhuem palmatum) und die Nordamerikanische Rotulme „slippery elm“ (Ulmus fulva).


Die Mischung wird wie folgt hergestellt:
300 ml große Klettenwurzel, geschnitten
90 g Sauerampferkraut, Pulver
6 g Rhabarberwurzel, Pulver
23 g Slippery Elm Rinde, Pulver
1,5 l Destilliertes Wasser

Kräuter in kochendes Wasser geben und 10 Min. weiter kochen lassen. Kochplatte ausschalten und Mischung bedeckt 12 Stunden ziehen lassen. Anschließend nochmal kurz aufkochen, absieben, abkühlen lassen und im Kühlschrank aufbewahren.

Dosierung 20 kg Hund: 2 EL 3 x täglich

Weitere Mittel bei Krebs

Vitamin B17 (Amygdalin oder Laetrile):
Krebszellen verfügen über ein Enzym, das die Zellwände von gesunden Zellen aufspaltet. Dieses Enzym wird von Krebszellen in den Zellzwischenräumen abgegeben, wo auch das Vitamin B17 zu finden ist. Wenn das Enzym das Vitamin B17-Molekül aufspaltet, wird ein Gift freigesetzt, dass die Krebszelle tötet. Da nur Krebszellen dieses Enzym zur Aufspaltung von B17 besitzen, werden fast nur Krebszellen von dem entstehenden Gift getötet. Bittere Aprikosenkerne enthalten extrem viel B17. Die Dosis muss langsam gesteigert werden auf 0,2 - 0,4 g/kg KM/Tag. Ein Gramm entspricht in etwa einem Aprikosenkern. Da das Absterben von Krebszellen die Ausscheidungs- und Reinigungsorgane sehr belasten kann, sollten gleichzeitig Kräuter zur Unterstützung der Leber (Mariendistel), der Niere und des Lymphsystems (große Klettenwurzel) sowie Enzyme gegeben werden. Wirkt der Hund sehr abgeschlagen, sollte eine kurze Pause in der Behandlung mit Vitamin B17 stattfinden.

Enzyme:
Enzyme sind organische Substanzen, die als Biokatalysatoren wirken und in allen metabolischen Vorgängen im Körper beteiligt sind. Sie regeln den Stoffwechsel und beschleunigen chemische Reaktionen, damit der Körper effizient und mit weniger Energieaufwand arbeiten kann. Sie sorgen dafür, dass Nährstoffe verwertet werden und spielen eine Schlüsselrolle in der Immunabwehr. Enzyme suchen Krebszellen auf und machen sie erkenntlich für das Immunsystem, damit sie zerstört werden können. Darüber hinaus helfen Enzyme entstehende Toxine und Abfallprodukte der Krebszellenzerstörung abzubauen und auszuleiten. Das ist besonders bei einer Krebserkrankung von großer Bedeutung, denn indem Enzyme das Immunsystem derart regeln und stärken, verhindern sie so das Wachstum und die Ausbreitung von Krebszellen. Jede alternative Krebsbehandlung beinhaltet die Gabe von Enzymen.
Ein gutes Präparat ist Wobenzym, mit den Enzymen Pancreatin, Bromelain, Papain, Trypsin und Chymotrypsin. Wobenzym ist in jeder Apotheke zu erhalten. Die Dosis rechnen Sie sich anhand des Beipackzettels aus.

Antioxidantien:
Freie Radikale sind oft beteiligt an der Entstehung und dem Fortschreiten von Krebserkrankungen, indem sie die Erbinformation im Zellkern schädigen. Antioxidantien schützen die Zellen vor freien Radikalen und sind bei der alternativen Krebstherapie inzwischen Standardmittel.

Insbesondere werden Vitamin C, Vitamin E, Carotinoide sowie Selen und Zink und das Coenzym Q10 bei einer Krebstherapie ergänzt.

Pilze:
Die Pilze Reishi, Shiitake und Cordyceps wirken stark immunstimmulierend und können zusätzlich bei Krebs verfüttert werden.

MSM (Methylsulfonylmethan):
MSM verlangsamt laut Studien das Wachstum von Tumoren, lindert Schmerzen und entgiftet.

Also zusammengefasst:

-hochwertige Eiweiße (Fleisch, Fisch, Eier)
-kein Getreide (braune Hirse kann gefüttert werden)
-insgesamt mehr Fett, Leinsamenöl
-reichlich Omega 3-Fischöl
-extra Portion Leber
-Thymus (Bries) füttern
-frisches Obst und Gemüse, auch als Saft
-extra Vitamine, Selen und Zink
-Kräuter zur Krebsbekämpfung
-Kräuter zur Unterstützung der Organe
-Enzyme & MSM

Also, ich hoffe könnte ein wenig helfen. :gassi2:

Quellenachweis u.a.: H.Meyer "Ernährung des Hundes", S. Simon "BARF für senior", barfer.ch

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Liebe Grüße Andrea & Spike & Maja & Balu


06.06.2011, 11:58
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Beitrag Re: Tabuthema - Krebs
Schön ein paar Infos zu haben für den Fall der Fälle,aber ich möchte da lieber auch noch nicht drüber nachdenken..

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06.06.2011, 12:04
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Beitrag Re: Tabuthema - Krebs
Hallo,

viele gute Informationen. Leider viel zu spät für uns. Als letztes Jahr bei meinem der Krebs gefunden wurde war alles schon zu spät. Wir konnten ihn nur noch am selben Tag in den Himmel schicken, das waren wir ihm schuldig!
LG


22.06.2011, 21:34
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Beitrag Re: Tabuthema - Krebs
Ja, der arme Maus. :( Ich kann mich noch errinern.

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Liebe Grüße Andrea & Spike & Maja & Balu


22.06.2011, 22:13
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