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 Kräuterpower für Senioren 
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Beitrag Kräuterpower für Senioren
Unseren Vierbeinern geht es im Alter nicht anders, als uns Menschen- alles geht etwas langsamer und das ein oder andere "Wehwechen" kommt hinzu. Alt werden ist ein natürlicher Prozess im Leben und keine Krankheit. Demnach ist gegen das älter werden auch kein Kraut gewachsen, aber es gibt einige Heilkräuter, die unseren grauen Schnauzen etwas Erleichterung mit den "Altlasten" verschaffen können.

Viele nützliche Kräuter wachsen im heimischen Garten oder können ohne großen Zeit- oder Kostenaufwand bei einen Hundespaziergang in der Natur gesammelt werden. Sie können alle in unterschiedlicher Form über das Futter verabreicht werden und werden von den Hunden meistens gut akzeptiert.

Hier sind ein Paar der gängigsten Kräuter:

Löwenzahn (Taraxacum officinale)

Der Löwenzahn enthält unter anderen Bitterstoffe, Vitamin C und Kalium. Er wirkt blutreinigend und durchblutungsfördernd, regt den Appetit an,wirkt entwässernd und somit nierenreinigend, hilft bei Rheuma und wirkt auf den Organismus stärkend und erfrischend.
Die getrockneten oder frischen Blätter, werden den Tieren kleingeschnitten ins Futter gemischt.
Dosierung: Kleine Hunde bis 5 kg und Katzen: 1 TL / Hunde bis 15 kg: 1 EL / Hunde bis 30 kg: 1 – 2 EL / Hunde über 30 kg: 2 – 4 EL

Rosmarin (Rosmarinus officinalis)

Der Rosmarin enthält ätherische Öle, Rosmarinsäure und Bitterstoffe.
Er ist förderlich für die Verdauung, kräftigend und fördert die Durchblutung und ist schmerzlindernd. Reinigung von Nieren und Leber, schwachem Kreislauf, zur Stärkung des Herzens und des Nervensystems, Lähmungen und Erschöpfung. Durch die Durchblutungsförderung wird mehr Gelenkschmiere produziert, was gerade bei Arthrose im Alter sehr hilfreich für den Körper ist.
Äußerlich hilft Rosmarin bei Ekzemen, Geschwüren, schlecht heilenden Wunden, Rheuma, Arthritis, Muskelverletzungen und Insektenstichen.
Rosmarin wird getrocknet oder frisch unter das Futter gemischt oder als Tee angeboten. Für die äußerliche Anwendung werden Tücher mit dem Tee getränkt und auf die zu behandelnde Stelle gelegt oder damit abgetupft.

Pfefferminze (Mentha piperita)

Die Minze enthält neben den ätherischen Öl als Hauptbestandteil Gerb- und Bitterstoffe. Sie wirkt krampflösend und ist förderlich für die Verdauung. Pfefferminze kann unters Futter gemischt oder als Tee angeboten werden.
Kräuter:
Katzen und kleine Hunde sollten nicht mehr als 1 Teelöffel am Tag bekommen, große Hunde höchsten 1/2 Esslöffel.
Tee:
2 bis 3 x täglich 1 EL Pfefferminztee mit in das Futter geben hilft bei schlechten Atem, der bei Senioren leider oftmals wegen einem schlechten Zahnzustandes vorkommt.
Hinweis:
In hohen Dosierungen kann Pfefferminze giftig sein! Nicht über längere Zeit anwenden (wirkt vermindernd auf die Magensäure)!


Spitzwegerich (Plantago lanceolata)

Spitzwegerich enthält unter anderen Vitamin C, Gerbstoffe, Kieselsäure und Schleim. Er wirkt Schleimhaut schützend und schleimlösend und fördert die Wundheilung. Für den älteren Hund sind die Samen von Bedeutung. Täglich 1 TL mit in das Futter geben hilft bei Verstopfungen, die ebenfalls im Alter vermehrt auftreten können.
Hinweis
Nicht in größeren Mengen und nicht dauernd geben!

Gänseblümchen (Bellis perennis)

Das Gänseblümchen enthält vorwiegend ätherische Öle und Gerbstoffe. Es wirkt entzündungshemmend, blutreinigend, verdauungsfördernd und schleimlösend. Es regt den Stoffwechsel an, wirkt bei Hüftarthrose und Husten und wird in der Homöopathie z.B. bei Leberleiden eingesetzt.
Gesammelt werden am Besten die jungen Blüten (die zarten, die sich gerade öffnen).

Heckenrose / Hagebutte (Rosa Canina)

Die Frucht der Heckenrose ist eine wahre Vitamin C-Bombe und somit bestens geeignet, um das Immunsystem zu unterstützen und zu stärken.
Hagebutte eignet sich zur Stärkung bei Fieber, Erkältung und anderen Infektionskrankheiten, zur Blutreinigung, in der Rekonvaleszenz, bei leichtem Durchfall sowie bei Magenentzündungen. Frisches Hagenbuttenmus mit Frucht und Kernen wurde gegen Bandwürmer verwendet. Auch bei säugenden Hündinnen, die nervös und unruhig sind, kann die Verfütterung von Hagenbuttenmus eine Besserung herbei führen. Die liegt sehr wahrscheinlich daran, dass ein Mangel an Grundstoffen vorliegt, der durch die verschiedenen Inhaltstoffe der Hagebutte behoben werden kann.
Die getrockneten fein gemahlen Früchte unter das Futter mischen. Dosierung: Hunde bis 15 kg: 1 EL, Hunde bis 30 kg: 1 – 2 EL / Hunde über 30 kg: 2 – 4 EL Dosierung für das Mus: Max. 1 TL pro Tag

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Liebe Grüße Andrea & Spike & Maja & Balu


07.04.2011, 08:47
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