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 Zweithund eingewöhnen 
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Beitrag Zweithund eingewöhnen
Hallo zusammen,

ich bin noch neu hier im Forum und habe ein paar Fragen zum Thema Zweithund (WELPEN Rüde) in die Familie bzw. zum bereits vorhanden Hund einen 2jährigen Frops Rüden (sehr lieb und umgänglich) mit anderen Hunden einzuführen.

Wir werden im Februar einen englischen Bulldoggenrüden dann ca. 10 Wochen alt in unsere Familie aufnehmen :greensmilies120: . Dazu habe ich ein Paar Fragen um das so glatt wie möglich zu bewerkstelligen.

Dann lege ich mal los mit den Fragen.

Wie soll ich die beiden das erste Mal vergesellschaften, auf neutralem Boden oder im Haus?

Wie vermeide ich Konkurrenzverhalten zwischen den beiden, mein jetziger Hund Toffy (mein ein und alles) ist nicht dominant, er geht jedem Ärger aus dem Weg.

Ich werde auch eine Hundeschule besuchen und an Welpenspielstunden teilnehmen um ein tolles Sozialverhalten zu fördern.

Ich habe nur Angst, das der neue Bulldogrüde Oberwasser bekommt und den anderen bereits vorhandenen Hund unterdrückt bzw. das es beissereien gibt. Ist meine größte Angst :greensmilies015:

So das waren erst einmal die wichtigsten Fragen für den Anfang, es werden aber sicherlich noch einige folgen. :ohoh:

Vielleicht könnt Ihr einem Bulldoggenanfänger ein Paar wertvolle Tips geben.

Gruß
Michael und Toffy


18.01.2018, 23:53
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Beitrag Re: Zweithund eingewöhnen
:greensmilies280: Hallo Michael! Herzlichen Glückwunsch zu Eurem baldigen neuen Familienmitglied [smilie=tuut.gif]

Ich persönlich finde das sind schwierige Fragen bzw. eine solche Situation ist schwer zu beurteilen.
Meiner Erfahrung nach kommt es auf die beiden Individuen an und eben die Kombination aus den
beiden Individuen. Und da dies jeweils absolut individuell ist, lässt sich eigentlich kaum vorhersagen,
wie sich das im Einzelfall entwickeln wird bzw. entwickeln kann.
Für Deinen verträglichen bereits vorhandenen Rüden wird das neue Rudelmitglied nochmal eine ganz
andere Situation als normale Hundebegegnungen oder Besuch von einem Hundekumpel. Somit kann man
eigentlich auch da nicht 100% wissen, wie er sich verhalten wird bzw. wie sich sein Verhalten entwickeln wird.
Euer kleines Baby ist erst 10 Wochen alt. Der Kleine wird seine Persönlichkeit erst mit der Zeit 'richtig'
entwickeln, irgendwann kommen dann auch die Hormone und die Geschlechtsreife ins Spiel.
Im Optimalfall werden die beiden Freunde für's Leben. Aber es ist eben nicht vorhersagbar.
Eine gute Basis ist jedenfalls, dass Dein Toffy ein verträglicher, entspannter Rüde ist mit einem gefestigten
normalen Sozialverhalten. Ich gehe davon aus, dass Euer neues Baby von einem seriösen Züchter kommt
- auch dann ist was die Sozialisierung betrifft der unendlich wichtige Grundstein bereits gelegt.

Ich würde sich die beiden das erste Mal auf 'neutralem Boden' kennenlernen lassen.
Nach der Zusammenführung sollten sich nicht alle immer nur auf den Welpen 'stürzen' (Gäste zB).
Auch ist es wichtig, dass Toffy sich von dem Kleinen zurückziehen kann, wenn es ihm zuviel wird (wenn die
Babys zahnen haben sie unglaublich spitze Zähnchen...) aber genauso wichtig ist es, dass das Baby seine
Ruhephasen erhält und nicht ständig versuchen muss, mit dem Großen mitzhalten.

Ansonsten denke ich ist es wichtig, den Kleinen von Anfang an liebevoll aber auch konsequent zu erziehen.
Dinge, die jetzt vielleicht noch niedlich oder witzig aussehen (zB wenn er sich an dem Halsband oder Geschirr
von Toffy 'festbeißt'), die aber unerwünscht sein werden wenn er älter ist, sollten von anfang an konsequent
aber freundlich unterbunden werden.
Ich denke es ist auch wichtig, dass sich beide an Dir orientieren und Du die Vorgaben machst
(ich persönlich halte überhaupt nichts von der Einstellung "Die Hunde machen das schon unter sich aus").

Ich drücke Euch die Daumen, dass sich alles so entwickelt, wie Ihr Euch das vorstellt und wünscht :greensmilies009: :greensmilies020:


19.01.2018, 15:43
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Beitrag Re: Zweithund eingewöhnen
:greensmilies280:
Katharina hat ja schon einiges gesagt.
Ich würde Dir auch raten, das Verhalten und die Körpersprache der Hunde gut lesen zu lernen.
Man kann nie genau vorhersehen, wie sich das Zusammenleben entwickelt. Dann kommt ja auch noch die Pupertät irgendwann, in der sich vieles wieder neu ordnen kann. Wenn Du Dir unsicher bist, suche Dir einen GUTEN Hundetrainer und lasse Dich dabei begleiten.

____________________________________________
Liebe Grüße Kerstin
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22.01.2018, 08:29
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